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Ganz persönlich - Mister Nightrace - Mag. Hans Grogl


Seit 1997 ist er in den Sportkreisen als „Mister Nightrace“ bekannt. Seit 52 Jahren ist er Mitglied beim WSV Schladming und seit 1985 leitet er dessen Geschicke. Der 58-jährige Hans Grogl studierte Sport und Geografie und unterrichtete bis zum Jahr 2000 an der Skihandelsschule Schladming.

Wie sieht Ihr Arbeitsjahr 2012 aus? Das  Nightrace beansprucht 8 Monate Vorbereitungszeit und 2 Monate für die Nachbereitung. Zusätzlich veranstaltet der WSV das Weltcup-Finale und die Generalprobe für die Alpine Ski WM vom 14. bis 18. März 2012 und bis zu 30 weitere Skirennen. Die Grogls sind ein Familienunternehmen in Sachen Weltcup In erster Linie sind das meine Frau Elisabeth und ich. Sie arbeitet seit vielen Jahren im Generalsekretariat, macht die VIP-Hospitality-Logistik und die Akkreditierung. Unser Sohn Silvester ist stellvertretender Bau und Technik-Abteilungsleiter beim Weltcup und auch unsere Tochter hat viele Jahre im Presse- und VIP-Bereich mitgearbeitet.

Wobei finden Sie Entspannung?
Ich lese gerne historische Bücher, sehe mir Dokumentationen an und mag klassische Musik. 

Was ist das Besondere an den Nightrace-Plakaten, dass sie als Sammelobjekte begehrt sind? Uns scheint die Verbindung von Kunst, Kreativität und Sport ein guter Identifikationsfaktor zu sein. Die Nightrace-Plakate lassen wir in einem 3-Jahres-Rhythmus von einem Künstler gestalten. Das diesjährige hat der Künstler Erwin Kastner gemacht. Sie haben sich mittlerweile zu richtigen Sammlerstücken entwickelt.

Haben Sie Vorsätze für dieses Jahr gefasst?
Ja, ich möchte mehr Sport betreiben, vielleicht wieder einmal Klettern gehen. Dazu braucht man aber viel Übung, um die entsprechende Sicherheit zu haben. Schladming und seine wunderbare Umgebung bieten alle Möglichkeiten für jede Art von Sport. Eine große Freude bereiten mir  meine Enkelkinder Lennart und Florentina und ich hoffe, ihnen mehr Zeit widmen zu können.

Wie sind Sie als Chef? Ich bin ein Teamplayer. Mein Standpunkt ist, dass jeder alles wissen soll und darf. Vertrauen ist ganz wichtig und dass man sich aufeinander verlassen kann.

Welche Aufgabe haben Sie bei der Ski-WM 2013? Sportdirektor für sämtliche Damen- und Herrenbewerbe, Verantwortlicher für Bau und Technik im Zielstadion und entlang der Piste, für die Tribünen, die Start-/Zielgestaltung, die Quartiere für die Teams und die Ski Racing Supplier, die Sicherheit (Polizei, Security, Rotes Kreuz, Bergrettung) und für ca. 500 Sportvolunteers.

Wie lange werden Sie das Nightrace noch veranstalten?
Ich habe ein sehr gutes junges Team und mein Ziel ist es, mich nach dem Nightrace 2014 zurück zu ziehen.

Welchen Traum möchten Sie sich erfüllen?
Zeit zu haben und wieder einmal mehrere Wochen durch Amerika zu touren und mit Freunden einen Segeltörn zu machen.     
Gabriele Platzer





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