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„Es bestand dringender Handlungsbedarf. Vor Projektplanung wurden Gespräche mit Eltern und Lehrern von Kindern der Sonderschulen im Bezirk geführt. Daraus ging hervor, dass der Bedarf an Intensivbetreuungsplätzen drängend und aktuell ist“, so der Geschäftsführer der Lebenshilfe Ennstal, Mag. Gerhard Heinz. Sechzehn betroffenen Menschen wird hier die Möglichkeit der Tagesbetreuung als auch die optionale Wohnversorgung (Rund-um-die-Uhr-Betreuung) angeboten. Allgemeines Ziel ist es, Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten den Bedingungen nicht behinderter Menschen entsprechen. Darunter versteht man etwa die Sicherstellung einer normalisier-ten Tagesstruktur, individuell angepasste, bedürfnisorientierte Beschäftigung, das Fördern und Entwickeln von sozialen Kompetenzen, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, gesellschaftliche Integration und intensive Zusammenarbeit mit Angehörigen. Eine weitere Grundanforderung für Menschen mit hohem und höchstem Hilfebedarf ist auch eine umfangreiche Unterstützung beim Verrichten von Handlungen des täglichen Bedarfs wie das An- und Auskleiden, Körperhygiene und Nahrungsaufnahme. Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden und alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, wurde der Bau Bedürfnis orientiert ausgestattet, wie zum Beispiel: Bewegungstherapieraum, barrierefreie Ruheräume sowie Bäder und Hygieneräume, Snoezelen-Raum, höhenverstellbare Betten sowie spezielle Hebevorrichtungen, um die Klienten mit geringstem Kraftaufwand bewegen zu können. Finanziert wird das 1,6 Mio. Euro teure Projekt zur Gänze von der Lebenshilfe Ennstal. Namhafte Unterstützung gab es bisher von „Licht ins Dunkel“, von Wolfgang Hasenhütl (Wirtschaftsnachrichten Süd), vom Kabarettisten Joesi Prokopetz sowie von den Damen des Lions-Club „Anasia“ und Priatpersoen.

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