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Der gelernte Landwirtschaftsmeister hat sich schon früh als Funktionär in der Bezirkskammer bewährt und kennt als Bergbauer alle Sorgen und Nöte in den Bereichen Wald, Grünland und Viehzucht. Die Frage nach den Problemen der Bauernschaft beantwortet er nicht mit Jammerei, nennt diese aber beim Namen: Das gesunkene Milchgeld bei steigenden Kosten mache zu schaffen, wenngleich die Bauern im Bezirk noch besser dran sind: Durch die vielen Molkereiprodukte aus Stainach und Gröbming sei die Wertschöpfung hoch, was einen etwas höheren Ertrag beim Milchgeld bringe. Die Sturmschäden sind aufgearbeitet, der Schnittholzpreis aber eingebrochen. Einige Großsäger sind vom Markt verschwunden. Wer kann, soll daher den Wald durchforsten, das Schlägern aber bis zu Preisanhebungen verschieben. Froh ist man in der Bauernkammer über die guten Ausbildungsmöglichkeiten “vor der Haustüre“. Das Lehr- und Forschungszentrum Raumberg- Gumpenstein in Irdning und die bäuerlichen Fachschulen in Haus, Gröbming und Grabnerhof in Hall b. Admont geben das wichtige Rüstzeug. Die Bezirksbauernkammer mit ihrem Beratungsangebot, die besonders umfangreiche Kurstätigkeit bis hin zur Betreuung der Landjugend sichere jene Kompetenz, welche auch in Zukunft Basis für den bäuerlichen Beruf sei. Immer mehr Bauern können im Nebenerwerb ihr Einkommen sichern, weil die Bäuerinnen auch unverzichtbare Partner im wirtschaftlichen Betrieb geworden sind, so Peter Kettner. Das bringe letztlich auch eine funktionierende und betreute Landschaft, ein wesentlicher Bestandteil im heimischen Tourismus. W. Halasz
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