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Nach langen Wartezeiten starteten bisher Anwärter auf einen Turnusplatz relativ unvorbereitet in ihre Ausbildung. Durch neue Maßnahmen soll der Einstieg in die Turnusärzteausbildung verbessert werden. Turnusärzte, die bereits Eltern sind und ein dreijähriges ununterbrochenes Arbeitsverhältnis haben, können in Teilzeit-Beschäftigung gehen. Hiezu wurde ein Pool für Teilzeitkräfte von insgesamt 16 Dienstposten zu je 50% Beschäftigungsausmaß eingerichtet. In einem 5-tägigen Einführungsprogramm werden die Notfallschulung und andere Ausbildungsinhalte, so auch der wertschätzende Umgang mit Patienten und Angehörigen trainiert. Für den KAGES-Vorstandsvorsitzenden Werner Leodolter haben diese Maßnahmen zukunftsweisenden Charakter: „Die Verbesserung in der Turnusärzteausbildung geben den Jungmedizinern zusätzliche Motivation. Die hohe Qualität wirkt sich unmittelbar und nachhaltig positiv auf die Arzt-Patient-Beziehung aus.“ Dr. Martin Wehrschütz, Vizepräsident der Ärztekammer und Kurienobmann der angestellten Ärzte „begrüßt die Möglichkeit auf Teilzeitbeschäftigung und die damit ermöglichte bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“ Für Dr. Ronald Otto, Obmann der Sektion Turnusärzte, „stellen die von Ärztekammer und KAGES vereinbarten Maßnahmen wesentliche Verbesserungen für Patienten und Ärzte dar. Weitere wichtige Arbeit steht in Fragen der Ausbildung noch bevor. Umso mehr freut uns die enge Kooperation mit der KAGES in diesem Bereich.“
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