Die Ursprünge der Segnung von Osterspeisen sind mit der alten Fastenordnung verbunden. Während der 40tägigen Fastenzeit durften weder Fleisch noch Milchprodukte und Eier verzehrt werden. Bereits im 7. Jahrhundert sind die ersten Fleischsegnungen zum Osterfest überliefert. Zunächst wurde Lammfleisch gesegnet, das an die Verbindung des Osterfestes mit den Riten des Alten Testamentes erinnert. Erst später wurden andere Fleischarten und der Osterschinken gesegnet. Die Osterspeisensegnungen in der Steiermark stehen 2009 unter dem Motto „Lebenslied“, der heurigen Osteraktion. Papst Benedikt XVI. schreibt in seinem zweiten großen Rundschreiben: „Es gibt Augenblicke, in denen wir plötzlich spüren: Ja, das wäre es eigentlich – das wahre „Leben“ – so müsste es sein.“ Viele Menschen verbinden solche Augenblicke mit einer bestimmten Musik, mit besonderen Liedern. In Zusammenarbeit mit den steirischen Radiosendern werden rund um die Osterzeit persönliche „Lebenslieder“ gesammelt, die auch im Internet unter www.lebenslied. at vorgestellt werden. Viele Speisensegnungen werden in ihrer inhaltlichen Gestaltung in diese steirische Aktion miteingebunden werden. Information über die verschiedenen Segnungs- Termine erhalten Sie in Ihrer Pfarrkanzlei. Eine Auswahl finden Sie auch im Internet unter www.kircheninfo.com Martin Weirer
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